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Stationen des Lebens

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Taufe

Wenn Menschen sich auf den Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen lassen, bekennen sie damit ihren christlichen Glauben und werden Mitglied der Kirche. Sie vertrauen damit ihr Leben dem Schutz und Geleit Gottes an. Gott verspricht in der Taufe seine Zuwendung und Nähe für das Leben eines Menschen in allen Höhen und Tiefen. Weil diese Zusage Gottes das ganze Leben umgreift, lassen viele Eltern ihre Kinder schon als Säuglinge taufen und bekennen gemeinsam mit den Paten stellvertretend den Glauben, in den ihre Kinder hineinwachsen. So ist die Taufe auch ein Fest der Dankbarkeit und Freude über das von Gott geschenkte Leben. Natürlich ist es auch möglich, als Erwachsener getauft und auf diese Weise in die Evangelische Kirche aufgenommen zu werden. Der Erwachsenentaufe gehen Gespräche mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer voraus, die zur Klarheit und Auskunftsfähigkeit über den eigenen Glauben verhelfen. Die Erwachsenentaufe schließt die Konfirmation ein.

Konfirmation

Die persönliche Stärkung durch den Segen Gottes und das eigene "JA" zur Taufe sind das Zentrum der Konfirmation. Junge Menschen werden so auf ihrem Lebensweg ermutigt, der auch ein Weg unter dem Geleit Gottes ist. Zur Konfirmatin gehört das Bekenntnis des Glaubens. Deshalb lernen die Jugendlichen in der Konfirmandenzeit zentrale Glaubensinhalte kennen und suchen gemeinsam nach dem, was dem eigenen Leben Halt gibt. Die Konfirmandenzeit ist auch eine Zeit der besonderen Gemeinschaft, die auf Konfirmandenfahrten und verschiedenen Festen gelebt und gefeiert wwird. Mit der Konfirmation erhalten die Jugendlichen das Recht, selbstständig am Abendmahl teilzunehmen, das Patenamt zu übernehmen, kirchlich zu heiraten und die Gemeindeleitung zu wählen.

Jugendliche werden in der Regel zwischen 12 und 15 Jahren konfirmiert. In unseren Kirchengemeinden gibt es für Konfirmandinnen und Konfirmanden unterschiedliche Angebote, wie wöchentlicher Unterricht über 2 oder 3 Jahre oder Blockunterricht, in dem am Samstag oder/und Sonntag Unterrichtseinheiten zusammengefasst werden. Anmeldungen und konkrete Informationen erfolgen über das Gemeindepfarramt.

Die Trauung - Der Gottesdienst zur Eheschließung

In der kirchlichen Trauung erbitten Mann und Frau Gottes Segen für das Gelingen ihrer Ehe und legen vor Gott und der Gemeinde das Eheversprechen ab. Im Zentrum der Feier stehen Liebe und Vergebung, von denen eine Ehe getragen wird, die in der Liebe Christi gründet. Mit der Gemeinde betet das Ehepaar für seinen gemeinsamen Lebensweg. Der Predigt in diesem Gottesdienst liegt der Trauspruch zugrunde, der das Paar als biblisches Leitwort auf dem gemeinsamen Weg begleiten soll.

Im vorangehenden Traugespräch wird über die Erwartungen gesprochen, mit denen das Paar die Ehe beginnt. Auchder Ablauf des Gottesdienstes wird verabredet und der biblische Trauspruch ausgewählt.

Fragen, die sich mit der Trauung verbinden, wenn einer der Partner keiner oder einer anderen als der evangelischen Kirche angehört, haben hier ihren Ort. Der kirchlichen Trauung geht die standesamtliche Eheschließung voraus.

(Wieder-)Eintritt - Evangelische Kirche für Einsteiger

Treten Sie ein! - Willkommen in der Evangelischen Kirche! Es gibt viele Anlässe, zu denen Sie vielleicht Ihr Verhältnis zum Glauben und zur Kirche neu bedenken: Sie werden für die Taufe eines Kindes um die Patenschaft gebeten. Sie wollen sich trauen lassen. Ein Mensch ist krank und verlangt nach Trost und Beistand. Ihr Kind fragt Sie nach Gott. Oder Sie bedenken die Orientierung des eigenen Lebens.

Als Christen sind wir in der Gewissheit verbunden, dass Gott unser Leben trägt und ihm die Richtung weist. Als Kirche wollen wir diese Gewissheit weitergeben. Das zeigt sich in verschiedenen Formen und an unterschiedlichen Orten: in Gottesdiensten, Kindergärten, Schulen oder Krankenhäusern.

In der Gemeinschaft ist es leichter, das Leben neu auszurichten und Antworten auf die großen Fragen nach Ursprung, Sinn oder Ziel des Lebens zu erhalten. In unseren Kirchen finden Sie einen Raum der Stille. Und Sie finden Menschen, die Sie in Freud und Leid begleiten.

>> Christen halten daran fest, dass alle Menschen als unverwechselbare Geschöpfe Gottes geachtet werden. Kein Mensch ist mit seinen Taten oder Untaten, mit seiner Leistung oder seiner Fehlleistung gleichzusetzen. Das ist der Kern aller Menschlichkeit in
der Gesellschaft. <<

Haben Sie Interesse am Christsein, an Glaubensfragen? Wenden Sie sich an uns im Kirchenkreis oder an ein Pfarramt Ihrer Wahl!

Die Beerdigung

Der Tod eines Menschen ist ein tiefer Einschnitt für alle, die ihm verbunden waren. Von der Gewissheit, das kein Mensch von Gott vergessen wird und dass Gottes Urteil über ein Menschenleben alles menschliche Urteilen übersteigt, geht tiefer Trost aus. Allen, die um einen geliebten Menschen trauern, wird zugesagt: Unsere Verstorbenen bleiben bei Gott in guten Händen. Im Trauergottesdienst wird das Leben des Verstorbenen gewürdigt und der Glaube gestärkt, dass wir in Christus auferstehen werden. Wir dürfen auf ein neues Sein der Verstorbenen bei Gott vertrauen.

Im Anschluss an die Trauerfeier findet meist die Beisetzung des Sarges oder der Urne statt. Die christliche Bestattung gibt in einer Situation, in der sich für die nächsten Angehörigen so vieles verändert, verlässlichen Halt.

Falls eine christliche Beerdigung mit einer evangelischen Pfarrerin oder einem evangelischen Pfarrer gewünscht wird, bitten wir Sie sich an das jeweilige Gemeindepfarramt zu wenden. Jeder Beerdigung geht ein begleitendes Gespräch mit der Pfarrerin/dem Pfarrer voraus.

Nach der Beerdigung erfolgt eine weitere Begleitung - wenn gewünscht. Die ganze Gemeinde nimmt Anteil und in Gottesdiensten wird der Verstorbenen fürbittend gedacht.  Durch Andachten auf dem Friedhof, z.B. am Ewigkeitssonntag oder Ostermorgen, begleitet die Kirchengemeinde Menschen in ihrer Trauer.

Letzte Änderung am: 23.03.2017