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RSSPrint

Aktuelle Informationen und Hinweise zu den geltenden Corona-Regelungen vom 24.11.2021

Die stark steigende Inzidenz in Cottbus und im Landkreis Spree-Neiße fordert von uns als Kirche und als Gesellschaft einmal wieder, Verantwortung zu übernehmen, um die Verbreitung von SARS-CoV-2 einzudämmen. Hilfestellung dazu bieten gesetzlichen Rahmenbedingungen und die verbindlichen Empfehlungen unserer Landeskirche. Heute möchte ich Ihnen einen Überblick über die derzeit geltenden Bestimmungen bieten. Prinzipiell hat die jeweils aktuell gültige SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung Gültigkeit, die Detailfragen klärt. Die konkreten Entscheidungen zur Umsetzung in den Gemeinden trifft der Gemeindekirchenrat. Grundlage der Beschlüsse sollte sein, dass Kirche einen deutlichen Beitrag zur Eindämmung von SARS-CoV-2 leistet.

1) Gottesdienste
Die EKBO hat Rahmenhygienekonzepte für Gottesdienste beschlossen. Sie finden diese im unteren Bereich. Neu ist, dass nun auch Gottesdienste unter 2G und 3G vorgesehen sind. Auch wenn sich die Überschriften auf Heilig Abend beziehen gelten sie auch für alle übrigen Gottesdienste. Der GKR entscheidet, welches Hygienekonzept Anwendung findet. Entscheidend ist, dass der GKR auch für die Durchsetzung des beschlossenen Konzeptes verantwortlich ist.
 
2) Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Das Abstandsgebot gilt nicht zwischen Kindern und Jugendlichen sowie zwischen diesen und den betreuenden Fachkräften bei der Wahrnehmung von Angeboten der Kinder- du Jugendarbeit. Die Testungen, die für die Schule erfolgt sind, gelten auch für die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit. Es ist das jeweilige Hygienekonzept der Kirchengemeinde zu beachten. Findet in den Schulen Wechselunterricht statt, sollen nur diejenigen Kinder und Jugendliche ein Gemeindeangebot wahrnehmen, die an diesem Tag auch die Schule besucht haben. Die Teilnahme aller Anwesenden wird dokumentiert.
 
3) Krippenspielproben
Zusammenkünfte künstlerischer Amateurensembles zum Zwecke des Probens und des Auftretens in geschlossenen Räumen sind nur zulässig, wenn alle Mitwirkenden
1.  über einen auf sie ausgestellten Testnachweis verfügen, wenn im Stück gesungen wird oder
Blasinstrumente gespielt werden,
2.  beim Singen und beim Spielen von Blasinstrumenten einen Abstand von mindestens 2 Metern einhalten.
3.  Krippenspielproben sind also derzeit grundsätzlich möglich. Der GKR entscheidet, ob sie tatsächlich vertretbar stattfinden können
 
4) Gremien
Gremiensitzungen, die zur Leitung der Körperschaft notwendig sind, finden ohne 3G statt. Das Tragen einer FFP2-Maske ist verpflichtend. Die Tragepflicht gilt nicht für Personen, die sich auf einem festen Sitzplatz aufhalten, sofern zwischen den Sitzplätzen ein Abstand von mindestens 1 Meter eingehalten wird. Es soll in der Einladung zur jeweiligen Sitzung um einen freiwilligen Selbsttest gebeten werden. Es wird empfohlen, Sitzungen nach Möglichkeit digital stattfinden zu lassen.

5) Chor- und Bläserproben sowie Auftritte
Mitwirkende müssen über einen auf sie ausgestellten Testnachweis verfügen, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind (3G). Beim Singen oder beim Spielen von Blasinstrumenten ist einen Abstand von mindestens 2 Metern einzuhalten (SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung). Die Leitenden sind für die Einhaltung verantwortlich. Die Gemeindekirchenräte können für Chorproben 2G+ beschließen oder sie ganz absagen.
 
6) Gruppen und Kreise
Gruppen und Kreise können derzeit unter 2G / 3G stattfinden. Der GKR sollte dennoch eine Absage prüfen.
 
7) Homeoffice
Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten
anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen. Es besteht also die „Pflicht“ zum Homeoffice.
 
8) 3G am Arbeitsplatz
Ab Heute gilt 3G am Arbeitsplatz. Nach § 28b Absatz 1 IfSG müssen Arbeitgeber und Beschäftigte beim Betreten der Arbeitsstätte entweder einen Impf- oder Genesenennachweis oder einen Testnachweis mit sich führen. Es ist eine effiziente betriebliche Zutrittskontrolle erforderlich, die eine lückenlose Umsetzung der Nachweispflicht zum Status geimpft, genesen oder getestet sicherstellt und dokumentiert. Die Beschäftigten und auch Arbeitgeber selbst müssen den Impf- /Genesenen-/Testnachweis für Kontrollen der zuständigen Behörde bereithalten. Über die konkrete Umsetzung und Durchführung der Dokumentation erhalten Sie ein gesondertes Schreiben.  

Bitte beachten Sie, dass sich die Rahmenbedingungen noch verändern können.